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Künstliche Intelligenz in der Weiterbildung

Volker Zimmermann skizziert in dem Gespräch drei Anwendungsszenarien für künstliche Intelligenz im Bereich der Weiterbildung. Das erste Szenario bezieht sich auf die bessere Filterung aus einer größeren Gesamtmenge von Lerncontent. Hier kann künstliche Intelligenz dabei unterstützen, geeignete Empfehlungen in Bezug auf das Gesamtangebot von verfügbaren Lerninhalten oder Kursen auszusprechen.
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Volker Zimmermann skizziert in dem Gespräch drei Anwendungsszenarien für künstliche Intelligenz im Bereich der Weiterbildung. Das erste Szenario bezieht sich auf die bessere Filterung aus einer größeren Gesamtmenge von Lerncontent. Hier kann künstliche Intelligenz dabei unterstützen, geeignete Empfehlungen in Bezug auf das Gesamtangebot von verfügbaren Lerninhalten oder Kursen auszusprechen.

Beim Szenario geht es um den Einsatz von künstlicher Intelligenz bezogen auf den einzelnen Lerninhalt, zum Beispiel als individuelle Tipps für Wiederholungen oder das Überspringen von Lernnuggets. Dies sei jedoch schon eine deutlich komplexere Anforderung an die IT. Bereits bestehende Szenarien gibt es zum Beispiel in der Fremdsprachinhalte.

Das dritte Szenario schließlich betrifft die aktive Unterstützung des Lernenden durch Assistenzsysteme. Hier kann künstliche Intelligenz vor allem für die Dialogführung und das Dialogmanagement eingesetzt werden, vergleichbar etwa mit Alexa oder Siri.

Insgesamt betrachtet wird nach Auffassung von Volker Zimmermann der Einsatz von künstlicher Intelligenz einen erheblichen Einfluss auf die betriebliche Weiterbildung in der Zukunft haben. Auch wenn der direkte Einsatz von künstlicher Intelligenz innerhalb eines Unternehmens nur in größeren Unternehmen stattfinden wird, so wird künstliche Intelligenz vor allem bei der systemübergreifenden Konfiguration von Lerninhalten stattfinden. Sowie ein Spotify die Angebote von verschiedenen Labels zusammenführt, wird dies auch bei der system- und anbieterübergreifenden Zusammenführung von Lerninhalten stattfinden. In diesem Kontext wird dann künstliche Intelligenz erheblichen Einfluss auf die Gestaltung von individuellen Lernfaden erhalten.

Ersetz KI das soziale Lernen?
Volker Zimmermann sieht im sozialen Lernen eine unverzichtbare Komponente, die auch nicht durch den Einsatz von KI ersetzt werden könne. Das gemeinsame Lernen und der Austausch über die Lerninhalte haben einen deutlich positiven Effekt auf den Lernerfolg. Allerdings kann sich Volker Zimmermann Einsatzgebiete vorstellen, in denen zum Beispiel durch einen bot oder Avatar direkte Interaktion zwischen Lernenden und Maschine erfolgt. Auf diesem Weg können beim selbstgesteuerten lernen Interaktion durch den Einsatz von Technologie sinnvoll gefördert werden.

Bedroht KI das Berufsbild von Trainern und Coaches?
Im Zuge dieser Digitalisierung von Weiterbildung wird sich nach Einschätzung von Volker Zimmermann das Berufsbild von Trainer und Coaches erheblich wandeln. Das Angebot einer ganztägigen Präsenzschulung wird stark an Attraktivität und Akzeptanz verlieren. Trainer werden eher als Lernbegleiter oder Lerncoaches fungieren. Durch die Bereitstellung von immer mehr Lerninhalten auf digitalem Weg wird zwangsläufig das Gesamtvolumen für Präsenztrainings signifikant sinken und bedroht die berufliche Existenz für alle Trainer, die sich jetzt nicht für eine digitale Zukunft rüsten.

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